So war der Tag : Gute Signale aus den USA

Gute Konjunkturdaten aus den USA haben den deutschen Aktienmarkt am Donnerstag gestützt. Der Dax stieg um 0,5 Prozent auf 8234 Punkte. Für den M-Dax der Nebenwerte ging es um 0,6 Prozent auf 14 610 Punkte nach oben. Der Tec-Dax kletterte um 0,9 Prozent auf 1050 Punkte. Zudem zeigten sich die Anleger erleichtert darüber, dass die Europäische Zentralbank (EZB) trotz einer wirtschaftlichen Erholung ihre Politik des billigen Geldes noch für längere Zeit beibehalten will. Zuvor hatte die EZB den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent bestätigt.

In den USA waren die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche stärker gefallen als erwartet. Die Zahlen bestätigten die Erholung am US-Arbeitsmarkt, schrieb Analyst Ulrich Wortberg von der Helaba. Zudem hatte sich die Stimmung der US-Dienstleister im August deutlich aufgehellt. Ein Sprengstoffanschlag auf den ägyptischen Innenminister sowie unbestätigte Berichte über Explosionen in Damaskus hatten Börsianern zufolge gleichwohl für einen nervösen Handel gesorgt und den Dax zeitweise ins Minus gedrückt.

Zu den Werten im Dax, die um mehr als zwei Prozent stiegen, zählten neben BMW, Siemens und RWE zunächst auch die Anteilsscheine von K+S. Anleger reagierten mit Erleichterung auf die Index-Entscheidung der Deutschen Börse, dass das Kali- und Salzunternehmen im Leitindex bleiben wird. Zum Abend gaben die Titel jedoch um 0,3 Prozent nach. Im Dax gibt es zum 23. September keine Änderung. In den M-Dax dagegen werden die einstige Siemens-Lichttochter Osram, der Chemiekonzern Evonik sowie die RTL Group aufgenommen. Puma, Baywa und SGL Carbon müssen dafür in den S-Dax absteigen. Die Aktien von Evonik und Osram legten als Folge um ein Prozent respektive 1,8 Prozent zu. Die RTL-Titel dagegen gaben um 2,4 Prozent nach.

Am Markt für Staatsanleihen stieg die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 1,61 Prozent am Vortag auf 1,64 Prozent. Der Rentenindex Rex sank um 0,12 Prozent auf 132,03 Punkte. Der Bund Future fiel um 0,75 Prozent auf 138,50 Punkte. Der Kurs des Euro sank deutlich und notierte zuletzt bei 1,3116 US-Dollar. Die EZB hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,3202 (Mittwoch: 1,3171) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7575 (0,7592) Euro. Tsp

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