So war der Tag : Korrektur der Korrekturen

Nach den jüngsten Verlusten hat der Dax am Montag wieder Fahrt aufgenommen und über der Marke von 8200 Punkten geschlossen. Es werde zunehmend wieder die Möglichkeit gesehen, dass die US-Notenbank Fed am Mittwoch ihre ultralockere Geldpolitik zunächst noch nicht drosseln werde, begründete Marktanalyst Christoph Schmidt von der N.M.F. AG die Gewinne im Leitindex. Zum Handelsschluss bröckelten sie allerdings etwas ab, so dass der Dax schließlich mit einem Plus von 1,1 Prozent bei 8216 Punkten aus dem Tag ging. Am Nachmittag war das deutsche Börsenbarometer noch bis auf rund 8265 Punkte gestiegen. Für den M-Dax ging es um 0,6 Prozent auf 14 048 Punkte nach oben und der Tec-Dax gewann 0,5 Prozent auf 952 Punkte.

Daniel Saurenz von Feingold Research verwies für die freundliche Marktstimmung außerdem noch auf „ordentliche Konjunkturdaten, und dass Aktien mit einer hohen Gewichtung im Dax, wie etwa VW, Münchner Rück und Bayer“ Auftrieb gegeben hätten.

Die Bayer-Aktien waren Favorit mit plus 2,1 Prozent, gefolgt von den Titeln der Munich Re, die um 2,1 Prozent zulegten. Die Vorzugsaktien von Volkswagen profitierten vor allem von einer positiven Studie von Merrill Lynch und stiegen um zwei Prozent. Zudem teilte das Emirat Katar mit, es stehe voll hinter seinem 17-Prozent-Anteil an den Stammaktien von VW. Den Papieren von Kabel Deutschland im M-Dax half es dagegen nicht, dass es Spekulationen über ein höheres Übernahmeangebot durch den britischen Mobilfunkkonzern Vodafone gab. Sie fielen um 0,3 Prozent, hatten allerdings während der vergangenen drei Handelstage deutlich zugelegt.

Die Lufthansa-Aktien rückten wegen Erwartungen eines Streiks der Flugbegleiter bei der Billigtochter Germanwings nur um unterdurchschnittliche 0,3 Prozent vor.

Am deutschen Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 1,23 Prozent am Freitag auf 1,24 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,06 Prozent auf 134,06 Punkte. Der Bund Future sank um 0,05 Prozent auf 143,82 Punkte. Der Kurs des Euro legte zu. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3337 (Freitag: 1,3303) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7498 (0,7517) Euro. Tsp

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