So war der Tag : M-Dax erreicht 14 000 Punkte

Die fortgesetzte Rekordjagd an den US-Börsen hat dem Dax am Mittwoch erneut Auftrieb gegeben. Mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 8362 Punkten ging der deutsche Leitindex aus dem Handel und knüpfte damit ebenfalls an seinen Höhenflug an. Über weite Strecken war der Dax zuvor in einer engen Spanne um seinen Vortagesschluss gependelt. Der M-Dax übersprang zudem erstmals die Marke von 14 000 Punkten. Mit plus 0,6 Prozent bei 14 056 Punkten ging er aus dem Tag. Der Tec-Dax gewann 0,4 Prozent auf 967 Punkte und schloss auf dem höchsten Stand seit Dezember 2007.

Mit Blick auf die überraschend schwachen Daten zum Wirtschaftswachstum der Eurozone hieß es, dass diese kaum etwas an der positiven Grundstimmung geändert hätten. Viele Investoren glaubten offenbar, dass die Europäische Zentralbank nun weitere Konjunkturstimuli erwägen könnte. Auch die gemischt ausgefallenen US-Konjunkturdaten rückten im Handelsverlauf in den Hintergrund.

Auf Unternehmensseite geht die Quartalsberichtssaison ihrem Ende zu. Im Dax berichteten Thyssen-Krupp über ihr abgelaufenes Jahresviertel. Nach Kursgewinnen von zeitweise mehr als fünf Prozent gingen die Papiere von Thyssen-Krupp mit minus 1,7 Prozent aus dem Handel.

Im Blick der Anleger standen erneut auch die Aktien der Commerzbank, die seit Mittwoch ex Bezugsrecht gehandelt werden. Bis Börsenschluss kosteten die Titel 7,79 Euro und die Bezugsrechte 3,15 Euro. Angesichts dieser Kurse ergibt sich in der Summe von Aktie und Bezugsrecht somit ein rechnerisches Plus von rund 17,5 Prozent. Händler begründete dies damit, dass die Platzierung der Commerzbank-Papieren gut gelaufen sei und Leerverkäufer, die keine Stücke mehr erhalten hätten, sich mit Aktien hätten eindecken müssen. Zudem äußerte sich Merrill Lynch positiv zur Aktie.

Am deutschen Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere weiter bei 1,11 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,03 Prozent auf 134,90 Punkte. Der Bund Future stieg um 0,24 Prozent auf 144,68 Punkte. Der Kurs des Euro sank. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2864 (Dienstag: 1,2977) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7774 (0,7706) Euro. Tsp

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