So war der Tag : Neue Bestmarken

Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag neue Bestmarken erzielt. Am Vormittag stand der Leitindex Dax mit 9424 Punkten so hoch wie nie zuvor. Zum Handelsende gab das Barometer leicht auf 9401 Punkte nach. Auch der M-Dax kletterte im Handelsverlauf gleich mehrfach in zuvor nicht gekannte Höhen – die neue Rekordlatte liegt bei 16 418 Punkten. Auch auf Schlusskursbasis kletterte der Index für die mittelgroßen Werte mit plus 0,4 Prozent bei 16396 Punkte auf ein neues Hoch. Der Tec-Dax gewann 0,1 Prozent auf 1156 Punkte. In der Eurozone dämpften vor allem schwache Konjunkturdaten aus Spanien etwas die Stimmung – der Leitindex Euro-Stoxx-50 fiel um 0,2 Prozent auf 3079 Zähler. Anleger hielten sich in einem ruhigen Handel am deutschen Aktienmarkt dennoch eher zurück. Die Märkte warteten auf Impulse durch den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag, sagte Marktanalyst Arkadius Barczynski vom Broker GKFX.

Aktien von Thyssen-Krupp rutschten mit 8,5 Prozent ins Minus. Zusammen mit einem erneuten Milliardenverlust für das abgelaufene Geschäftsjahr 2012/13 (Ende September) hatte das Unternehmen Pläne für eine am Markt bereits erwartete Kapitalerhöhung bestätigt. Analysten und Händler zeigten sich vom Preis für das verkaufte Stahlwerk im US-Bundesstaat Alabama enttäuscht – die erzielten 1,55 Milliarden US-Dollar (1,14 Milliarden Euro) lägen am unteren Ende der Erwartungen.

In der Dax-Spitzengruppe waren K+S zu finden – die Titel legten 2,5 Prozent zu, nachdem der russische Chemiegigant Uralchem 20 Prozent am russischen Kali-Weltmarktführer Uralkali übernehmen will. Telekom-Aktien verloren 0,6 Prozent. Händler hatten zuvor auf einen Bericht des „Handelsblatts“ als mögliche Stütze verwiesen. Demnach plant die Telekom-Tochter T-Systems bis zu 6000 Stellen zu streichen.

Am deutschen Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 1,38 auf 1,41 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,10 Prozent auf 133,83 Punkte. Der Bund-Future verlor 0,13 Prozent auf 141,46 Punkte. Der Euro gab nach. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3536 (Freitag: 1,3611) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7388 (0,7347) Euro. Tsp

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