So war der Tag : Ohne stabilen Grund

Die Anleger hoffen auf ein Wiederaufleben des Kali-Preiskartells zwischen den Konzernen Uralkali
Die Anleger hoffen auf ein Wiederaufleben des Kali-Preiskartells zwischen den Konzernen Uralkali

Der Dax hat am Mittwoch dank Kursgewinnen an der Wall Street noch ein kleines Plus ins Ziel gerettet. Der deutsche Leitindex schloss am Ende 0,2 Prozent höher bei 8196 Punkten, nachdem er im Handelsverlauf über weite Strecken Verluste verzeichnet hatte. Für den M-Dax ging es um 0,3 Prozent auf 14 515 Punkte nach unten. Der Tec-Dax stieg um 0,6 Prozent auf 1042 Punkte. Der EuroStoxx 50 schloss bei 2758 Punkten und damit um 0,2 Prozent höher.

Das nach wie vor dominierende Thema sei die angespannte Situation um Syrien, schrieb Analyst Tobias Reichert vom Broker IG. Enttäuschende Dienstleistungsdaten aus Italien und die unsichere politische Lage dort verhinderten indes Börsianern zufolge deutlichere Gewinne im Dax.

Unter den Einzelwerten am deutschen Aktienmarkt zog vor allem ein Papier aus der zweiten Reihe die Aufmerksamkeit auf sich: Die ProSiebenSat.1-Aktie büßte im Index der mittelgroßen Werte fünf Prozent ein. Damit war sie Schlusslicht unter den 50 M-Dax-Unternehmen. Im Dax weiteten die Lufthansa-Titel am Ende des Kurszettels ihre Vortagesverluste aus und verloren weitere 2,9 Prozent. Neben der Gewinnwarnung der Billigfluggesellschaft Ryanair belastete der im Zuge des Syrien-Konflikts gestiegene Ölpreis die Papiere. Darüber hinaus senkte die UBS ihr Kursziel für die Titel. Die Fraport-Aktien stiegen im M-Dax um ein Prozent. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) kippte zwar überraschend die sogenannte Südumfliegung. Bis dies aber umgesetzt werden muss, könnten Monate vergehen.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite für Staatsanleihen börsennotierter Bundeswertpapiere von 1,58 Prozent am Vortag auf 1,61Prozent. Der Rentenindex Rex sank um 0,13 Prozent auf 132,19 Punkte. Der Bund Future gab um 0,09 Prozent auf 139,73 Punkte nach. Der Kurs des Euro zog deutlich an und notierte zuletzt bei 1,3217 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,3171 (Dienstag: 1,3172) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7592 (0,7592) Euro. Tsp

Mehr Börsenkurse und Finanzthemen unter:

www.tagesspiegel.de/wirtschaft/finanzen/

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben