So war der Tag : Rekord am Feiertag

Der Dax hat seine Rekordjagd auch im Feiertagshandel am Donnerstag fortgesetzt. In einem ruhigen Handel pendelte der deutsche Leitindex über weite Strecken um seinen Vortagesschluss. Zum Handelsende stand er dann 0,2 Prozent höher bei 8263 Punkten. Im Verlauf war er bis auf 8274,18 Zähler und damit den höchsten Stand in seiner Geschichte gestiegen. Der M-Dax legte um 0,2 Prozent auf 13 830 Punkte und der Tec-Dax um 0,1 Prozent auf 946 Punkte zu. Der europäische Leitindex Euro-Stoxx 50 setzte von seinem am Vortag erreichten Jahreshoch um 0,4 Prozent auf 2773 Punkte zurück

Wegen des Feiertages hätten größere Impulse etwa durch Unternehmensnachrichten gefehlt, sagte Händler Andreas Lipkow von Kliegel & Hafner. Zudem seien viele Investoren heute nicht am Markt aktiv gewesen. Auch ein überraschender Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA in der vergangenen Woche habe für eine stärkere Kursdynamik gesorgt.

An der Dax-Spitze verteuerten sich die Aktien des Dialysespezialisten FMC um 2,3 Prozent, gefolgt von Thyssen-Krupp-Papieren mit plus 2,1 Prozent. Am Index-Ende weiteten die Aktien des Chemiekonzerns Lanxess ihre Vortagesverluste nach teils negativen Analystenkommentaren zu den Quartalszahlen vom Mittwoch um 3,4 Prozent aus. Im M-Dax büßten die Salzgitter-Titel 2,1 Prozent ein. Sie litten erneut unter den am Vorabend gekappten Jahreszielen des Stahlherstellers.

Größere Kursbewegungen gab es zudem wegen Dividendenzahlungen. Im Dax schütteten der Sportartikelhersteller Adidas und der Baustoffkonzern Heidelberg-Cement ihre Dividenden aus. Im M-Dax zahlten der Handelskonzern Metro, der Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub sowie Wacker Chemie ihre Dividenden.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 1,07 Prozent am Vortag auf 1,03 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,22 Prozent 135,50 Punkte. Der Bund Future gewann 0,05 Prozent auf 145,87 Punkte. Der Kurs des Euro sank nach den US-Arbeitsmarktdaten auf zuletzt 1,3103 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,3142 (Mittwoch: 1,3135) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7609 (0,7613) Euro. Tsp

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