So war der Tag : Schwacher Start

Gleich mehrere Unsicherheitsfaktoren haben den deutschen Aktienmarkt am Montag belastet. Im Lauf des Tages verringerte der deutsche Leitindex seine anfänglich deutlicheren Verluste allerdings auf 0,2 Prozent und ging bei 7692 Punkten aus dem Handel. Für den M-Dax ging es um 0,5 Prozent auf 13 202 Punkte nach unten und der Tec-Dax büßte 0,7 Prozent auf 909 Punkte ein. In China komme der Dienstleistungssektor nicht in Gang und zudem drückten staatliche Ausgabenkürzungen in den USA auf die Stimmung, sagte Händlerin Sarah Brylewski von Gekko Markets. Auch Italien bleibe angesichts möglicher Neuwahlen ein Thema. Zudem äußerte sich ESM-Chef Klaus Regling skeptisch, ob Pläne für direkte Hilfszahlungen an Banken aus dem Euro-Rettungsfonds umgesetzt werden.

Im Dax bewegten unter anderem Analystenkommentare: Die Papiere des Medizinkonzerns Fresenius stiegen nach positiven Äußerungen zur Geschäftsentwicklung der Tochter Kabi an der Index-Spitze um 1,7 Prozent. Schlusslicht waren Thyssen-Krupp-Aktien mit einem Minus von 2,4 Prozent. Die Anteilsscheine der Deutschen Telekom legten um 0,1 Prozent zu, obwohl der Konzern nun zwei Wochen länger als vorgesehen auf eine Entscheidung zur Fusion der Mobilfunktochter T-Mobile USA mit MetroPCS warten muss. Die MetroPCS-Aktionäre werden erst am 12. April abstimmen.

Im M-Dax rückten die Aktien von EADS als bester Wert um 2,4 Prozent vor. Neben einem positiven Analystenkommentar verwiesen Händler auf die Aufnahme der Titel des Luft- und Raumfahrtkonzerns in den Euro-Stoxx 50 am 18. März. Metro-Papiere sackten nach zahlreichen negativen Studien zur am Freitag angekündigten Dividendensenkung um mehr als sechs Prozent ab. Bereits am letzten Handelstag der Vorwoche hatten die Titel rund fünf Prozent verloren.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 1,14 Prozent am Freitag auf 1,12 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,16 Prozent auf 134,96 Punkte. Der Bund-Future büßte 0,08 Prozent auf 145,49 Punkte ein. Der Kurs des Euro sank bis zum Börsenschluss in Europa auf 1,2995 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,3007 (Freitag: 1,3000) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7688 (0,7692) Euro. Tsp

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