So war der Tag : Weiter aufwärts

Getrieben von der Rekordjagd des Dow Jones ist der Dax am Mittwoch über die Marke von 7900 Punkten gesprungen. Das bereits am Vormittag erreichte Tageshoch bei 7977 Punkten war zugleich der höchste Stand seit Anfang Januar 2008. Am Nachmittag gab das Barometer dann jedoch einen Teil der Gewinne wieder ab, um den Handel mit plus 0,6 Prozent auf 7919 Punkten zu beenden.

Im Höhenflug befand sich auch der M-Dax, der zeitweise erstmals überhaupt die Marke von 13 400 Punkten übersprang. Zum Börsenschluss ging dem Index der mittelgroßen Unternehmen mit einem Aufschlag von nur noch 0,04 Prozent auf 13 320 Punkte aber die Puste aus. Der Tec-Dax notierte mit plus 0,02 Prozent und 920 Punkten quasi unverändert.

Der Dow Jones Industrial blieb am Mittwoch zunächst auf Rekordkurs und rückte zum Handelsschluss der Börse in Frankfurt weiter vor.

Die Euro-Schuldenkrise, das Wahlchaos in Italien und auch die staatlichen Einsparungen in den USA, die zum Wochenbeginn noch für Unruhe gesorgt hatten, schienen die deutschen Anleger aber nicht mehr zu beschäftigen, sagte Händler Stefan Hötte vom Broker IG. Sein Kollege Gregor Kuhn verwies abermals auf die Liquidität, „mit der die Zentralbanken rund um den Globus die Märkte fluten“.

Spitzenreiter im Dax waren die Aktien von Lanxess mit plus 2,5 Prozent nach einem positiven Analystenkommentar, während die Papiere von RWE nach einer verhaltenen Studie als Index-Schlusslicht 1,88 Prozent verloren.

Die Anteilscheine von Axel Springer sackten als schwächster M-Dax-Wert um 5,9 Prozent ab. Händler machten vor allem den Geschäftsausblick für das Minus verantwortlich. Nach oben ging es hingegen für Klöckner & Co mit plus 0,7 Prozent. Nach einem tiefroten Jahr 2012 gibt sich der Stahlhändler für das laufende Jahr optimistisch.

Am deutschen Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 1,15 Prozent am Vortag auf 1,17 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,08 Prozent auf 134,79 Punkte. Der Bund-Future sank um 0,05 Prozent auf 145,10 Punkte. Der Kurs des Euro sank zuletzt auf unter 1,30 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag noch auf 1,3035 (Dienstag: 1,3034) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7672 (0,7672) Euro. Tsp

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