Wirtschaft : Solide Japaner, launige Franzosen

ADAC-Pannenstatistik 2002

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München (avi). Rückt der ADACPannendienst aus, muss er häufiger Renault-Fahrern beistehen als Toyota-Besitzern. Deutsche Fahrzeuge liegen bei der am Freitag in München veröffentlichten Pannenstatistik des ADAC in den meisten Wagenklassen im Mittelfeld. Bei den Kleinwagen schnitt der Ford Fiesta mit 15,2 Pannen auf 1000 Fahrzeuge am besten ab. Die meisten Pannen in dieser Klasse (35,9) versorgte der ADAC beim Škoda Felicia.

In der unteren Mittelklasse überzeugte der Toyota Corolla mit nur 9,8 Pannen auf 1000 Fahrzeuge. Der Renault Mégane musste mit 46,2 defekten Fahrzeugen am häufigsten repariert werden. Ein ähnliches Bild in der Mittelklasse: Toyota Avensis (7,6) schneidet gut ab, der Renault Laguna (30,4) braucht öfter Beistand. In der oberen Mittelklasse/Oberklasse dominiert der Audi A6/S6 (15,2), das Schlusslicht bildet der Volvo S70/V70 (41,9). Bei den Vans hat der VW Sharan eine relativ geringe Pannenhäufigkeit (30,7), der Renault Espace provozierte 43 ADAC-Anrufe pro 1000 Fahrzeuge.

Die jährliche ADAC-Pannenstatistik berücksichtigt ausschließlich Fahrzeugmodelle, von denen mehr als 10000 Stück pro Jahr zugelassen werden. Ausgewertet wurden Modelle aus den Erstzulassungsjahren 1997 bis 1999. Häufigste Pannenursachen waren wie im Jahr 2001 Schäden an der Elektrik (35,1 Prozent), defekte Zündanlagen (14,1 Prozent) und Motorprobleme (10,5 Prozent).

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