Wirtschaft : Sony Ericsson verlässt Verlustzone Leute kaufen wieder mehr Handys

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(dpa). Der Handyhersteller Sony Ericsson hat zum zweiten Mal seit Beginn der schwedischjapanischen Kooperation vor drei Jahren ein Quartal mit Gewinn abgeschlossen. Wie das Unternehmen am Montag in Stockholm und Tokio mitteilte, brachten die letzten drei Monate des Vorjahres einen Vorsteuerertrag von 46 Millionen Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte Sony Ericsson 77 Millionen Euro Verluste erwirtschaftet. Der Umsatz stieg von 1,2 auf 1,4 Milliarden Euro.

Über den gesamten Jahresverlauf blieb Sony Ericsson mit einem Minus von 130 Millionen Euro weiter in den roten Zahlen, konnte die Verluste im Vergleich zu 2002 aber halbieren. Trotz einer Steigerung der Zahl abgesetzter Handys im vierten Quartal um 13 Prozent auf acht Millionen und über das gesamte Jahr um 18,7 Prozent auf 27,2 Millionen blieb der Weltmarktanteil bei sechs Prozent. Sony Ericsson liegt damit hinter Nokia, Motorola, Samsung und Siemens auf dem fünften Platz. Konzernchef Katsumi Ihara nannte das zweite Halbjahr 2003 besonders erfolgreich. Sony Ericsson hatte im europäischen Weihnachtsmarkt Lieferprobleme wegen der starken Nachfrage.

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