Wirtschaft : Sony liegt an der Kinokasse ganz vorn

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Düsseldorf - Den Wettkampf um die Marktführerschaft an der Kinokasse hat Sony Pictures für sich entschieden. Die Filmsparte des japanischen Elektronikkonzerns erzielte nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Nielsen EDI in den Vereinigten Staaten und Kanada den Rekordumsatz von 1,33 Milliarden Euro. Damit ist das im kalifornischen Culver City beheimatete Filmstudio zum dritten Mal innerhalb von fünf Jahren der Branchenprimus. Rupert Murdochs Medienkonzern News Corp. kam mit seinem Filmstudio 20th Century Fox („Borat“) auf einen Umsatz von 1,18 Milliarden Euro. Knapp dahinter landete der Medienkonzern Disney („Fluch der Karibik 2“) mit Erlösen von 1,15 Milliarden Euro an den nordamerikanischen Kinokassen.

Vor allem die Verfilmung des Bestsellers von Dan Brown, „Da Vinci Code“ (in Deutschland: „Das Sakrileg“), sicherte Sony die Marktführerschaft. Allein in Nordamerika spielte der Streifen mit Tom Hanks in der Hauptrolle 164 Millionen Euro ein. Darüber hinaus profitierte die Sony-Filmsparte zum Jahresende vom neuen James-Bond-Streifen „Casino Royale“. Die 76 Millionen Dollar teure Produktion mit Hauptdarsteller Daniel Craig lockte bisher so viele Zuschauer wie kein anderer Bond-Film.

Befürchtungen, die Hollywood-Filme könnten durch die harte Konkurrenz der Videospiele und des Internets an Anziehungskraft verlieren, haben sich offenbar als falsch erwiesen. Auch international erwartet Sony ein exzellentes Jahr. Insider gehen davon aus, dass Sony an den deutschen Kinokassen erstmals die Umsatzgrenze von 100 Millionen Euro überspringen wird. hps (HB)

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