Wirtschaft : Sorge über den starken Euro

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CHEMIEINDUSTRIE

Die viertgrößte Branche des Landes gilt als wichtiges Konjunkturbarometer. Wenn sich das wirtschaftliche Umfeld verändert, spüren das BASF, Bayer, Degussa, Celanese & Co. in ihren Auftragsbüchern als Erste – sie beliefern fast alle Wirtschaftszweige mit ihren Produkten. Bis jetzt kommen zaghaft optimistische Signale aus der Branche. Die Unternehmen erwarten nach dem schwierigen Vorjahr eine leichten Erholung und rechnen 2004 bei Produktion und Umsatz mit einem Plus von 1,5 Prozent. Mit Sorge schauen sie auf den steigenden Euro: Wird er zu stark, könnte er das Wachstum der exportorientierten Branche deutlich schmälern – mehr als die Hälfte ihres Umsatzes erzielt die Branche im Ausland. Auch die Energie und die Rohstoffpreise sind Risiken für das Wachstum. Bislang erwartet die Industrie beim Öl, ihrem wichtigsten Rohstoff, für 2004 aber niedrigere Preise. Angst haben die Firmen zudem vor den Folgen der neuen EU-Chemikalienrichtlinie. Sie schreibt ihnen vor, Substanzen künftig genauer auf ihre Wirkung zu testen. Das kostet Geld. pet

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