Wirtschaft : SPANIEN

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Das spanische Opel- Werk im Ort Figueruelas in der Provinz Saragossa ist mit 7500 Arbeitsplätzen der zweitgrößte Opel- Standort Europas. 1700 Arbeitsplätze sollen gestrichen werden, vielleicht auch noch mehr. Gut ein Drittel Fahrzeuge weniger dürften künftig vom Band laufen. „Eine Katastrophe“ für das 1200-Einwohner-Nest, sagen Lokalpolitiker. 25 000 Jobs bei Zulieferern sind mit dem Schicksal des Werkes, das als eines der produktivsten des Opel-Konzerns gilt, verbunden. Die Spanier fürchten, dass ein Teil der Produktion nach Eisenach verlagert wird. Industrieminister Miguel Sebastian zeigt sich wenig begeistert. „Je mehr Einzelheiten wir erfahren, umso weniger gefällt uns die Idee.“ Ohne Perspektiven werde man sich nicht zu Finanzspritzen äußern. Man wolle abwarten – und darauf drängen, dass aus dem von Deutschland vermittelten Krisenplan tatsächlich „eine europäische Lösung“ werde. ze

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