Wirtschaft : Sparen, sparen, sparen

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Wenn der Staat ungeniert ins Portemonnaie der Verbraucher langt, gibt es nur einen Ausweg – sparen. Der Spielraum ist groß – und erschöpft sich nicht in Ratschlägen, weniger Auto zu fahren oder das Rauchen aufzugeben.

Krankenkasse wechseln . 15,5 Prozent Beitrag zur Kasse müssen nicht sein – viele Betriebskrankenkassen bieten den gleichen Versicherungsschutz schon für 12,5 Prozent an. So lässt sich eine Menge Geld sparen: bei einem BruttoMonatseinkommen von 2500 Euro exakt 37,50 Euro. Das macht pro Jahr immerhin 450 Euro aus. Wechsel sind nach jeder Beitragserhöhung möglich. Private Krankenkassen verlangen oft noch weniger Geld – doch nicht jeder kann zu ihnen wechseln.

Versicherungen überprüfen. „Viele Leute sind doppelt und dreifach versichert“, sagt Carel Mohn vom Bundesverband der Verbraucherzentralen in Berlin. Wer seine Verträge durchforstet, entdeckt womöglich eine Unfallversicherung. Gewerkschaftsmitglieder sind aber oft bereits über ihre Organisation versichert – und können die Police kündigen.

Weniger Blumen kaufen. Der Mehrwertsteuersatz auf Schnittblumen steigt von sieben auf 16 Prozent. Folge: Ein Strauß, der bislang 15 Euro kostete, geht nun erst für 16,26 Euro über den Ladentisch.

Umweltbewusst fahren. Wer beim Autofahren behutsamer aufs Gaspedal drückt, spart bis zu einem Drittel Sprit. Dabei steigt die Fahrzeit nicht zwangsläufig an. Auf einer Strecke von 1000 Kilometern gehen die Benzinkosten so um mehr als 32 Euro zurück.

Mieten statt kaufen. Langfristig ist es nicht unbedingt klüger, ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen, statt jeden Monat Miete zu zahlen. Die Reduzierung der Eigenheimzulage zum Jahreswechsel senkt den Anreiz weiter. Mit anderen Geldanlagen lassen sich oft höhere Renditen erzielen – besonders angesichts der schrumpfenden Bevölkerungszahlen. brö

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