Wirtschaft : Sparkasse: Einstieg ins Online-Geschäft mit Internet-Portal

Die Sparkassen-Gruppe steigt mit einem gemeinsamen Online-Broker in den Aktien-Direkthandel per Internet ein. Dazu soll eine Kapitalgesellschaft gegründet werden, an der sich die DGZ/DekraBank mit 25,1 Prozent und die Sparkassen über ihre Regionalverbände mit 74,9 Prozent beteiligen sollen. Wie der Deutsche Sparkassen- und Giroverband am Dienstag in Berlin weiter mitteilte, besteht Einigkeit darüber, dass die daran nicht beteiligten Regionen "die Aktivitäten der Mehrheit akzeptieren und nicht behindern". Im Gegenzug werde ihnen ein späterer Eintritt ermöglicht. Neben dem Online-Broker will die Sparkassen-Finanzgruppe unter www.sparkasse.de ein gemeinsames Internet-Finanzportal einrichten. Von der Startseite kann sich der Kunde direkt zu seiner Sparkasse weiterleiten lassen. Bis zum Jahr 2010 werde von rund 15 Millionen Nutzern ausgegangen. Für Gewerbekunden soll darüber hinaus ein virtueller Marktplatz für den elektronischen Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen (Business-to-Business / B2B) eingerichtet werden. Der Verband geht davon aus, dass sich das weltweite Transaktionsvolumen in B2B-Geschäft von derzeit 1700 Milliarden auf 14400 Milliarden Mark erhöht.

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