Wirtschaft : Sparkassen wollen Pensionsfonds auflegen

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Düsseldorf (hjk/rob/HB). Die SparkassenFinanzgruppe will in das erwartete Milliardengeschäft mit der staatlich geförderten betrieblichen Altersvorsorge (Riester-Rente) groß einsteigen. Um mit Konkurrenten wie Allianz und der Fondstochter der Deutschen Bank, DWS, mithalten zu können, planen die DGZ Deka Bank als Fondsanbieter der Sparkassen und die zur Sparkassen-Gruppe gehörenden Versicherer in den nächsten Wochen die Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft, die speziell Produkte für die betriebliche Altersvorsorge wie Pensionsfonds anbieten soll. Das kündigte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Dietrich H. Hoppenstedt, im Gespräch mit dem Handelsblatt an.

Die Zeit drängt, denn das Gemeinschaftsunternehmen "muss vor dem Start der Tarifverhandlungen im November stehen", wie der Verbandschef betont. In den nächsten Tarifrunden wird auch darüber verhandelt, wie der Rechtsanspruch der Arbeitnehmer auf eine betriebliche Altersvorsorge umgesetzt werden soll. Der einheitliche Auftritt und der frühzeitige Start der Gesellschaft ist Hoppenstedt wichtig, da "hinter jeder Tarifpartei Millionen von Arbeitnehmern stehen". An der neuen Gesellschaft sollen DGZ Deka und die Versicherer je 50 Prozent der Anteile halten.

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