Wirtschaft : SPD: BayernLB macht Verluste

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Die Bayerische Landesbank ist nach Angaben der bayerischen SPD „tief in den roten Zahlen“. Wegen der Milliardenkredite an Kirch habe die Bankenaufsicht eine sofortige Erhöhung der Risikovorsorge um 600 Millionen Euro gefordert, sagte der Finanzexperte der SPD-Landtagsfraktion, Johannes Strasser. Die Landesbank habe ihre Sicherheiten bei der Filmbibliothek der KirchMedia und der Formel-1 zu hoch angesetzt. AP

Reuters schreibt rote Zahlen

Die britische Medien- und Finanzgruppe Reuters hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen Vorsteuerverlust von 88 Millionen Pfund (140 Millionen Euro) verbucht. Damit rutschte Reuters erstmals seit dem Börsengang 1984 in die roten Zahlen, teilte der Konzern mit. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum hatte die Finanz-und Nachrichtenagentur noch einen Vorsteuergewinn von 357 Millionen Pfund verzeichnet. dpa

Schwäbisch Hall legt zu

Die Bausparkasse Schwäbisch Hall rechnet nach einem positiven ersten Halbjahr für 2002 insgesamt mit einem operativen Gewinn von mindestens 230 Millionen Euro. Im Vorjahr waren 204 Millionen Euro erzielt worden. Das operative Ergebnis kletterte von Januar bis Juli im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 29 Prozent auf 120 Millionen Euro, teilte das Unternehmen mit. dpa

American Express wächst

Der Kreditkartenkonzern American Express hat im zweiten Quartal 2002 Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Der Nettogewinn stieg auf 683 Millionen Dollar von 178 Millionen Dollar im Vorjahr, teilte das Unternehmen mit. Allerdings sei das Vorjahresergebnis durch eine hohe Abschreibung auf Wertpapier-Investitionen belastet worden. Der Umsatz stieg um 13 Prozent auf 5,94 Milliarden Dollar. dpa

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