Wirtschaft : Spekulationen um Opel-Chef: Robert Hendry verlässt Rüsselsheim eventuell Ende 2001

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Die Hinweise, dass Opel-Chef Robert Hendry das Unternehmen vorzeitig verlässt, verdichten sich immer mehr, auch wenn man in der Opel-Zentrale in Rüsselsheim dazu keinen Kommentar abgegeben will. Angeblich hat der seit Monaten umstrittene Hendry jetzt gesagt, er werde Ende 2001 das Unternehmen verlassen. Bislang hatte der 56-jährige Amerikaner, der seit 1. November 1998 an der Spitze von Opel steht, immer wieder betont, er wolle seinen bis Oktober 2003 laufenden Vertrag erfüllen. Opel-Sprecher Bruno Seifert sagte, es gelte weiterhin die Mitteilung von Ende August, der zufolge man darauf baue, dass Hendry seinen Vertrag erfüllt. Am Montag bei einem Symposium über die Markenstrategie des Unternehmens äußerte sich Hendry in Rüsselsheim nicht zu seinem möglichen vorzeitigen Abschied. Im Rüsselsheim wünscht man sich endlich einen gegenüber den GM-Oberen in Zürich und Detroit wirklich durchsetzungsfähigen Top-Manager. Vor allem soll endlich wieder einmal ein Deutscher an die Spitze des Unternehmens rücken. Seit Wochen wird Ex-BMW-Vorstandsmitglied Carl-Peter Forster als künftiger Opel-Chef gehandelt. Wegen einer Konkurrenzklausel, so heißt es, könne der 46-jährige Forster aber frühestens im April 2001 den Vorstandsvorsitz bei Opel übernehmen.

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