Wirtschaft : Spiele-Entwickler Zynga vor Börsengang

New York - Der „Farmville“-Anbieter Zynga steht kurz davor, die virtuellen Bauernhöfe seiner Mitglieder in echte Milliarden umzumünzen. Laut US-amerikanischen Medien könnte der Spezialist für Onlinespiele in Kürze die Unterlagen für einen Milliarden-Börsengang einreichen. In einem ersten Schritt könnte Zynga versuchen, 1,5 bis 2,0 Milliarden Dollar bei Investoren einzusammeln. Inklusive der Anteile, die bei den Altbesitzern verbleiben, würde Zynga auf einen Gesamtwert von insgesamt 15 bis 20 Milliarden Dollar kommen. Außerdem verhandele Zynga mit Banken über eine Kreditlinie von mindestens einer Milliarde Dollar zum Ausbau des Geschäfts, schrieb das „Wall Street Journal“. Das könnte nötig sein, denn die Konkurrenz bei Online-Spielen wird immer stärker. Auch deutsche Spiele-Entwickler wie die Berliner Firma Wooga sind bereits in die virtuelle Onlinewelt mit eingestiegen. Zynga wurde mit kostenlosen Spielen wie „Farmville“ bei Facebook groß, wo Nutzer virtuelle Bauernhöfe betreiben können. dpa

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