Spielwaren : Starkes Auslandsgeschäft lässt Mattel wachsen

Der weltgrößte Spielwarenhersteller Mattel hat im ersten Quartal 2007 angesichts einer starken Auslandsexpansion den Umsatz stark erhöht. Das Management des Barbie-Herstellers zeigte sich mit dem ersten Quartal zufrieden.

El Segundo - Der amerikanische Mattel-Konzern setzte 940,3 Millionen Dollar (697 Mio. Euro) um oder 19 Prozent mehr als im Januar-März-Abschnitt 2006. Dabei legte Mattel im Ausland um 29 Prozent und in den USA um zehn Prozent zu. Wechselkursveränderungen steuerten sieben Prozent zum Umsatzanstieg bei.

Mattel bietet unter anderem Barbie-Puppen, Matchbox- und Hot-Wheels-Spielzeugautos, American-Girl- und Fisher-Price-Spielzeuge sowie eine Vielzahl anderer Spielwaren an. Die Gesellschaft beschäftigt in 43 Ländern mehr als 30.000 Mitarbeiter. Der Barbie-Umsatz stieg im Ausland und machte damit Rückschläge im heimischen Markt mehr als wett.

Operativer Gewinn von 20 Millionen Dollar im ersten Quartal

Der Gewinn fiel auf 12,0 (Vorjahr: 30,2) Millionen Dollar oder drei (acht) Cent je Aktie. Mattel hob hervor, dass die Gesellschaft im ersten Quartal 2006 durch einen Steuervergleich mit ausländischen Steuerbehörden mit 57 Millionen Dollar oder 15 Cent je Aktie profitiert hatte. Die US-Gesellschaft verbuchte im Januar-März-Abschnitt diesen Jahres einen operativen Gewinn von 20,6 Millionen Dollar gegenüber roten Zahlen von 32 Millionen Dollar in der entsprechenden Vorjahreszeit.

Konzernchef Robert A. Eckert sprach von einem guten Start für das Jahr, obwohl das erste Quartal - es folgt dem entscheidenden Weihnachtsgeschäft - für die Spielwarenbranche nicht besonders bedeutsam sei. Er strich neben dem starken Fisher-Price- und Wheels-Geschäft auch das anhaltend gute Geschäft mit Spielwaren hervor, die im Zusammenhang mit dem Disney/Pixar-Film "Cars" stehen. Das internationale Geschäft sei weltweit stark gewachsen, und die Bruttomargen hätten sich erhöht. (tso/dpa)

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