Wirtschaft : Spree-Capital muß Einlagen zurückzahlen

Aufforderung durch Bankenaufsicht BERLIN (dpa).Die Berliner Spree-Capital GmbH ist vom Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen erneut zur Rückabwicklung unerlaubt betriebener Einlagengeschäfte aufgefordert worden.Wie das zuständige Bundesaufsichtsamt am Montag in Berlin mitteilte, wurde das Unternehmen angewiesen, ab sofort den Abschluß stiller Beteiligungsverträge mit Verlustteilnahme zu unterlassen. Die Rückzahlung solcher Verträge ohne Verlustbeteiligung war bereits im Februar angeordnet worden.Das Unternehmen habe daraufhin die neue Variante angeboten.Es muß nun seine Einlagengläubiger schriftlich darüber benachrichtigen, daß der Abschluß der neuen Verträge mit Verlustbeteiligung keine ordnungsgemäße Rückabwicklung darstelle. Die Gelder der Anleger seien offensichtlich weiter bei Unternehmen angelegt worden, deren Geschäftstätigkeit und Ertragssituation nicht nachzuvollziehen sei.Eine Abwicklung der bisher geschlossenen Verträge durch Umtausch in stille Beteiligungsverträge mit Verlustteilnahme sei daher unzulässig. Die Spree-Capital GmbH habe Einlagen von 36,5 Mill.DM von etwa 2400 Anlegern entgegengenommen.

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