Wirtschaft : Spreequell soll nicht verkauft werden

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Für die Mitarbeiter der Brau und Brunnen Mineralquell GmbH, die in Berlin rund 50 Mitarbeiter beschäftigt, gab es am Dienstag Entwarnung: „Uns liegen Kaufangebote für das Mineralwasser vor, die wir jedoch zur Seite legen, weil kein akuter Handlungsbedarf besteht“, sagte der Aufsichtsratschef von Brau und Brunnen (BuB), Ulrich Kallmeyer. Wer sich für die Sparte interessiert, zu der auch die Marke Spreequell zählt, sagte er nicht. Von der Sanierung des Konzerns bleiben damit vorerst auch die anderen BuBGesellschaften – Sinzinger Mineralbrunnen, Thüringer Waldquell, Glashäger Brunnen und Margon Brunnen – verschont.

WETTBEWERB

Der Mineralwassermarkt ist hart umkämpft. Mit hohem Marketingaufwand in Deutschland etablierte Edel-Marken wie Evian oder Vittel oder preiswerte Eigenmarken der Discounter machen Brau und Brunnen zu schaffen. Spreequell zog nicht zuletzt deshalb 2003 von Berlin nach Brandenburg. Dort füllt Brau und Brunnen nun im Werk des Wettbewerbers Bad Liebenwerda (Rhönsprudel-Gruppe) eigenes Quell-Wasser in Spreequell-Flaschen ab. mot

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