Wirtschaft : Springer streicht 266 Stellen in der Verwaltung

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Berlin - Die Axel Springer AG streicht in der Verwaltung fast jede vierte Stelle. Bis Ende 2009 sollen insgesamt 266 Arbeitsplätze an den Standorten Berlin und Hamburg wegfallen. Rund die Hälfte dieser Stellen solle durch Altersteilzeit oder Fluktuation abgebaut werden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Für die noch verbleibenden weniger als 150 Stellen müssten noch Lösungen gefunden werden, sagte Springer-Sprecherin Edda Fels. Betriebsbedingte Kündigungen seien dabei die „Ultima Ratio“.

Springer hatte im Mai die Unternehmensberatung Roland Berger beauftragt, Bereiche wie Personal, Recht, Vorstandsbüros, Rechnungswesen, Finanzen, Kantine, Einkauf und Immobilien auf den Prüfstand zu stellen. In diesen Zentralfunktionen arbeiten nach Angaben des Verlags 1165 Mitarbeiter. Insgesamt hat der Konzern 10 000 Beschäftigte, etwa zwölf Prozent davon sind in der Verwaltung beschäftigt. Vorstandschef Mathias Döpfner will diesen Anteil langfristig auf unter zehn Prozent drücken. Er begründete den Stellenabbau am Dienstag mit der Verbesserung der Effizienz. Springer solle der „profitabelste und kreativste deutsche Großverlag“ bleiben. mot

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