Wirtschaft : Staat zahlt öffentlich Beschäftigten am wenigsten

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(dpa). Mitarbeiter im öffentlichen Dienst verdienen beim Bund am schlechtesten. Mit 2370 Euro pro Monat erhielten sie im Jahr 2002 rund zwölf Prozent weniger Lohn und Gehalt als der Gesamtdurchschnitt. Die höchsten Verdienste im öffentlichen Dienst werden bei der Deutschen Bundesbank und bei den gesetzlichen Krankenkassen gezahlt. Dies teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mit. Im Durchschnitt bekamen die rund 3,52 Millionen Vollzeitbeschäftigten im Juni 2002 brutto 2710 Euro drei Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der im Durchschnitt geringere Verdienst beim Bund resultiert aus der Beschäftigungsstruktur: Besonders die hohe Zahl von Berufs- und Zeitsoldaten (185 221) und Arbeitern (76 700) ziehen den Durchschnittsverdienst nach unten. Bei der Bundesbank lagen die Bezüge dagegen im Schnitt bei 3090 Euro und damit um 14 Prozent über dem Gesamtdurchschnitt, bei den Krankenkassen um zwölf Prozent.

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