Wirtschaft : Städtische Busfahrer fahren besser

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Busfahrer haben im Dienst immer reichlich Kleingeld dabei. Wie viele Euros aber am Monatsende in ihrem privaten Portemonnaie zusammenkommen, hängt vor allem von zweierlei ab. Erstens davon, in welchem Bundesland der Fahrer seinen Bus lenkt, zweitens davon, ob er bei einem privaten Unternehmen oder beim städtischen Nahverkehrsbetrieb angestellt ist.

Insgesamt haben Fahrer in den neuen Bundesländern weniger in der Kasse als ihre westdeutschen Kollegen: Ein städtischer Fahrer im Osten erhält nach drei Dienstjahren ein durchschnittliches BruttoGrundgehalt von 1740,65 Euro zuzüglich 146,79 Euro Zuschlag für den Fahrdienst. Für jedes Kind erhält er 78,03 Euro. Macht bei einem Kind zusammen 1965,47 Euro. Im Westen – etwa in Nordrhein-Westfalen – gibt es nach drei Jahren schon 2086,27 Euro, einen Fahrdienstzuschlag von 66,47 Euro und für ein Kind 86,70 Euro, also 2239,44 Euro insgesamt. Dabei schwankt das Gehalt mit dem Landesverband, dem der Busfahrer angehört, denn jeder Verband handelt seinen eigenen Tarifvertrag aus. In Privatunternehmen wird eher weniger verdient als bei der Stadt; die Konkurrenz setzt aber auch die Tarife der Landesverbände unter Druck. 2001 waren in deutschen Bussen 125856 Busfahrer und Kontrolleure unterwegs. nh

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