Wirtschaft : Stärkere Förderung des Wohneigentums gefordert

BONN (dpa).Der Zentralverband der Deutschen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer hat von der Politik eine stärkere Förderung des privaten Wohneigentums gefordert.In Deutschland seien nur 40 Prozent aller Haushalte im Besitz einer eigenen Immobilie, sagte am Montag der Präsident von Haus & Grund, Friedrich-Adolf Jahn, in Bonn.Damit bilde die Bundesrepublik innerhalb der Europäischen Union das Schlußlicht.Ziel müsse es sein, die Wohneigentumsquote auf über 50 Prozent zu steigern, heißt es in einem Zehn-Punkte-Katalog zur Wohnungs- und Städtebaupolitik, den Haus & Grund als Prüfstein für Regierung und Opposition bei der Bundestagswahl im September versteht.Die Eigentümer-Vereinigung veranstaltet an diesem Freitag und Sonnabend in Bremen ihren Verbandstag, zu dem auch Bundeskanzler Helmut Kohl erwartet wird.Sie repräsentiert nach eigenen Angaben mit bundesweit rund 800 000 Mitgliedern einen großen Teil des privaten Immobilien- und Grundbesitzes in Deutschland.Jahn sagte, angesichts der leeren öffentlichen Kassen komme dem privaten Wohneigentum für die eigene Daseins- und Altersvorsorge ein wachsender Stellenwert zu.

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