Wirtschaft : Stahlindustrie beklagt Ungleichbehandlung

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Düsseldorf (dpa). Im Streit um die US-Schutzzölle hat die deutsche Stahlindustrie eine Ungleichbehandlung durch die US-Behörden beklagt. So seien von den Anträgen auf Ausnahmegenehmigungen für insgesamt 700 000 Tonnen Stahl erst knapp zehn Prozent positiv beschieden worden, teilte die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Freitag mit. Andere Länder wie Japan, Australien, Südkorea und Brasilien hätten dagegen wesentlich besser abgeschnitten. US-Präsident George W. Bush hatte Ende März zum Schutz der maroden US-Stahlindustrie Einfuhrzölle in Höhe von bis zu 30 Prozent auf einen Großteil der Importe verhängt.

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