Wirtschaft : Stahlnachfrage bleibt weitgehend stabil

PARIS (dpa).Der zunehmende Stahlverbrauch in Europa und ein weiterhin starker nordamerikanischer Markt werden den krisenbedingten Nachfrageausfall bei Stahl in Asien ausgleichen.Zu dieser Einschätzung kommt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).Es werde mit einem Verbrauch ähnlich dem Vorjahresrekord von 412,2 Mill.Tonnen in den OECD- Ländern gerechnet, teilte die Organisation der 29 Industrieländer in Paris mit.Die weltweite Rohstahlproduktion ist 1997 um 6,2 Prozent auf 794,5 Mill.Tonnen gestiegen.In den OECD-Ländern habe sie nach vorläufigen Schätzungen um 6,3 Prozent auf 479 Mill.Tonnen zugenommen.Für die EU weist die Organisation für das vergangene Jahr einen Anstieg der Stahlproduktion von 7,9 Prozent auf 159,0 Mill.Tonnen aus.Im laufenden Jahr soll sich der Anstieg auf 3,2 Prozent abschwächen.Beim Stahlverbrauch in der EU wurde für 1997 ein Anstieg von 12,9 Prozent auf 130,0 Mill.Tonnen geschätzt, in diesem Jahr soll der Zuwachs in den 15 Ländern der Europäischen Union nur noch 6,2 Prozent betragen.

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