Wirtschaft : Starke Wurzeln in Bayern

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Bei der angekündigten "Fusion unter Gleichen" präsentiert sich die Bayerische Hypotheken- und Wechselbank AG als vermeintlicher Juniorpartner.1996 verbuchte die Hypo eine Bilanzsumme von 339 Mrd.DM.Noch mehr als bei der BV liegt ihre traditionelle Stärke mit einem Volumen von 115 Mrd.DM im Hypothekenbankgeschäft.Gemessen an internationalen Maßstäben hinkt die Sparte Asset Management hinterher.Zum gemeinsamen Volumen von 160 Mrd.DM steuert die Hypo dabei jedoch rund rund zwei Drittel bei.Wohl noch stärker als die BV ist die Hypo in Bayern verwurzelt.Erwähnenswerte Töchter außerhalb sind die Westfalenbank AG, Bochum und die in Ostdeutschland tätige Hypo Service Bank (HSB) AG, München.Letztere hat mit anhaltenden Problemen zu kämpfen.Auch im Hypo-Konzern gibt es mit der Direkt Anlage Bank GmbH, München, eine Direktbank, die für sich in diesem Segment die Marktführerschaft in Deutschland reklamiert.Vorstandschef Eberhard Martini agierte zuletzt nicht sonderlich glücklich.Seine Bank ist an auffallend vielen Problemfällen der deutschen Wirtschaft beteiligt wie der Brau und Brunnen AG, Dortmund.Das Betriebsergebnis nach Risikovorsorge sank 1996 im Gegensatz zu allen anderen deutschen Großbanken auf 1,2 Mrd.DM im Konzern.Der Hypo-Konzern beschäftigte Ende 1996 18 391 Mitarbeiter, davon 530 in der Region Berlin-Brandenburg mit insgesamt 18 Filialen.Die Niederlassung am Ernst-Reuter-Platz betreut auch das Privatkundengeschäft in den neuen Bundesländern, wo der Konzern insgesamt 58 Filialen unterhält.

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