Wirtschaft : "Start-up": Berliner Jungunternehmer sind besonders dynamisch

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Deutschlands Existenzgründer haben die Lust an der Selbstständigkeit nicht verloren. 1154 Geschäftspläne wurden beim größten Gründungswettbewerb "Start-up" in diesem Jahr eingereicht. 910 gehen jetzt in die entscheidende Schlussrunde. Diese Bilanz zogen am Donnerstag die Sparkassenorganisation, die Zeitschrift "Stern" und die Unternehmensberatung McKinsey. Während insgesamt die Zahl der eingereichten Wettbewerbsbeiträge leicht zurückging - 2000 waren es 1180 -, waren die Berliner Jungunternehmer diesmal besonders rege. Mit 130 eingereichten Vorschlägen, von denen 123 bis in die Endrunde gelangten, lag die Hauptstadt auf Platz zwei der 14 Wettbewerbsregionen. Bundesweit stammten rund 80 Prozent der Geschäftsideen aus dem Dienstleistungsbereich, der Anteil der Beiträge aus der "New Economy" machte dabei rund 28 Prozent aus. Das Handwerk ist mit einem Prozent vertreten. In Berlin winken den fünf besten Geschäftsplänen Preisgelder in Höhe von insgesamt 130 000 Mark, der Berliner Anwaltsverein stiftet zudem einen Sonderpreis über 10 000 Mark für juristische Beratung im Gründungsjahr. Rund 100 Juroren entscheiden derzeit, wer in die Endrunde gelangt. Am 29. März 2001 werden die Preise verliehen.

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