Wirtschaft : "Startup" stärkt Gründern den Rücken

Neuer Wettbewerb für junge Firmen

FRANKFURT (MAIN) (rtr).Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband, die Unternehmensberatung McKinsey und die Illustrierte "Stern" haben einen Wettbewerb zur Förderung von Existenzgründungen ins Leben gerufen.Wie die Sponsoren am Mittwoch in Frankfurt mitteilten, steht das Projekt "Startup" unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Roman Herzog.Prämiert und gefördert werden Unternehmenskonzepte mit Wachstumspotential aus allen Wirtschaftsbereichen mit jährlich 1,5 Mill.DM.Die fünf Bundessieger werden in ihrem ersten Unternehmensjahr von McKinsey betreut. Sparkassenpräsident Horst Köhler sagte, in Deutschland betrage die Selbständigenquote nur neun Prozent der Erwerbstätigen und sei damit nur halb so hoch wie in Frankreich, Großbritannien oder Spanien.Wenn es gelänge, die Selbständigenquote zu verdoppeln, könnten in Deutschland sechs Millionen Arbeitsplätze gewonnen und die Arbeitslosigkeit rechnerisch beseitigt werden.Mit dem ab 1997 jährlich stattfindenden Wettbewerb "Startup" solle eine neue Kultur der Selbständigkeit entwickelt werden. Die Sparkassen würden den Existenzgründern mit geeigneten Finanzierungen das Leben erleichtern.In den Filialen vor Ort sei ein Berater für das Startup-Programm zuständig.Zentrale Vorschriften für Finanzierungsmodelle, die vom bewußten Eingehen hoher Risiken bis zum Erlaß von Zins und Tilgung für einen bestimmten Zeitraum reichten, gebe es nicht.Für die Sparkassen bedeute die enge Zusammenarbeit mit McKinsey bei diesem Projekt auch eine Verbesserung der eigenen Risikosituation.Die erfolgreichsten Existenzgründer wollten die Sparkassen bis an die Börse begleiten und damit einen Beitrag zur Kapitalmarktförderung leisten, sagte Köhler.

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