STELLEN IN DEUTSCHLAND : Sichere Standorte

Die US-Autohersteller General Motors und Ford haben für ihre deutschen Standorte mit den Gewerkschaften Vereinbarungen zur Beschäftigungssicherung getroffen. Für alle Opel-Werke gilt der 2005 geschlossene Standortvertrag. Er schließt betriebsbedingte Kündigungen bis 2010 aus und sichert zu, dass bestimmte Opel-Modelle in Deutschland entwickelt werden. Für das Werk in Bochum gilt eine Beschäftigungssicherung bis 2016. Allerdings enthält der Vertrag laut Betriebsrat einen Passus, dass bei einer Krise in der Autoindustrie nachverhandelt werden kann. GM hat zugesagt, bis 2012 in Rüsselsheim, Bochum, Eisenach und Kaiserslautern und für die Entwicklung neuer Modelle rund neun Milliarden Euro zu investieren. Opel beschäftigte in Deutschland Ende 2007 gut 30 000 Mitarbeiter. Der Ford-Konzern schloss 2006 mit dem Gesamtbetriebsrat ein Abkommen zur Sicherung der Standorte Köln und Saarlouis, wo betriebsbedingte Kündigungen bis 2011 ausgeschlossen werden. Ford beschäftigt hierzulande rund 25 000 Mitarbeiter. mot/ro

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