Stellenabbau : Allianz verzichtet vorerst auf Kündigungen

Angesichts massiver Proteste der Belegschaft ist die Allianz bei ihren Umbauplänen zurückgerudert und will bis Ende 2009 auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten.

München - Zudem werden die Standorte Köln, Dortmund und Frankfurt am Main vorerst doch nicht geschlossen, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. In Köln und Dortmund sollen jedoch zwei Drittel der Stellen wegfallen. Nach Gewerkschaftsangaben arbeiten dort derzeit 1300, beziehungsweise rund 300 Menschen.

"Dieses ist ein wichtiger Teilerfolg für die Beschäftigten der Allianz", erklärte Verdi-Vorstand Uwe Foullong. Die Verhandlungen werden weiter fortgeführt. Eine Einigung wird bis Mitte Dezember angestrebt. "Erst dann wird klar sein, ob ein akzeptables Ergebnis vorliegt oder ob weitere Streiks erforderlich sein werden", betonte Foullong. Bisher hatte die Allianz den Kündigungsverzicht nur bis Ende kommenden Jahres zugesichert. Der Versicherer will insgesamt mit der Tochter Dresdner Bank 7500 Stellen abbauen und zahlreiche Standorte schließen. (tso/AFP)

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