Wirtschaft : Steuern: Banken kritisieren Erhöhungen

Die Großbanken kritisieren die geplanten Steuererhöhungen zum Jahresbeginn 2002. Der Chefvolkswirt der Dresdner Bank, Klaus Friedrich, bezeichnete am Montag die von Finanzminister Hans Eichel (SPD) angekündigte Anhebung der Tabak- und Versicherungssteuer als "gefährlich". Damit werde die labile Konjunktur zusätzlich gedämpft. Niedrigere Steuereinnahmen auf Grund nicht vorhersehbarer Ereignisse müssten hingenommen werden. "Wenn einem Finanzminister nach den jüngsten Ereignissen nichts besseres als Steuererhöhungen einfallen", sei dies nicht mit der "Politik der ruhigen Hand" des Bundeskanzlers vereinbar. Ähnlich äußerte sich sein Kollege von der DGZ-Deka Bank, Michael Hüther. Auch der Chefvolkswirt der Commerzbank, Ulrich Ramm, bezeichnete die Steuererhöhungen als "Faust aufs Auge" für die schwierige Konjunkturlage.

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