Wirtschaft : Steuern sparen mit Beteiligung an Windparks

Was soll der Anleger tun: Soll man Aktien kaufen oder lieber zu festverzinslichen Wertpapieren greifen? Ist ein Engagement in Investmentfonds sinnvoll, und sollte man auch noch Sparbriefe in seinem Portefeuille haben? Und: Wie legt man seine grundsätzliche Strategie fest? Kann man alles auf eine Karte setzen oder muß man das Vermögen in jedem Fall streuen und so langfristig sichern? Für den Anleger ist die Beantwortung dieser Fragen schwer.Hinzu kommen natürlich noch die unterschiedlichen Ziele und Naturelle.Was für einen risikobereiten Anleger die richtige Kapitalanlage sein kann, mag sicherheitsorientierten Sparern schlaflose Nächte bereiten.Den Anlagetip gibt in dieser Woche Horst P.Popp, Sprecher des Vorstands der UmweltBank AG, Nürnberg. TAGESSPIEGEL: Wie können Beträge zwischen 1000 und 10 000 DM gewinnbringend angelegt werden? POPP: Die Frage sollte besser lauten: Wie kann man mit Beträgen zwischen 1000 und 10 000 DM rentabel und ökologisch sinnvoll Gewinne erzielen?Längst haben viele Kunden erkannt, daß man mit Geld mehr erzielen kann als attraktive Renditen - die Anleger können aktiven Umweltschutz betreiben.Um dieses Bedürfnis ökologisch und rentabel zu befriedigen, wurde die UmweltBank gegründet.Sie finanziert ausschließlich ökologische Projekte.Damit hat der Anleger die Garantie, daß sein Geld nicht nur rentabel sondern auch ökologisch angelegt wird.Für die genannten Beträge bieten wir verschiedene Sparprodukte an.Ab 5000 DM empfiehlt sich auch ein Engagement in renditestarken Umweltfonds. TAGESSPIEGEL: Was sollte ein Anleger tun, der einen Betrag zwischen 50 000 DM und 100 000 DM zur Verfügung hat? POPP: Hier empfehlen wir zum Beispiel ökologische Investmentfonds wie den Aktienfonds Luxinvest Ökolux, den Rentenfonds Luxinvest SecuraRent (festverzinsliche Wertpapiere) und den gemischten Fonds ÖkoSar (Aktien und festverzinsliche Wertpapiere).Eine Splittung je nach Risikoneigung ist sinnvoll.Ab einem zu versteuernden Einkommen von 60 000 DM ist eine steuersparende Windpark-Beteiligung rentabel und ökologisch sinnvoll.

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