Wirtschaft : Stichwort EU-Osterweiterung

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Die Osterweiterung der Europäischen Union wird - wenn die EU-Staaten sie im Dezember auf ihrem Gipfel in Helsinki bestätigen - eine Eingliederung ungleicher Partner sein. Doch aus wirtschaftlicher Sicht gebe es darüber durchaus Grund für Optimismus, schreibt Horst Tomann von der FU Berlin in seiner Studie "Die Osterweiterung der Europäischen Union aus ökonomischer Sicht". Er gibt eine Übersicht darüber, was die EU zu bieten hat - monetäre Stabilität, einen gemeinsamen Markt und einen ebensolchen wirtschaftspolitischen Rahmen, den "Acquis Communautaiere" - und wie sich die Neuaufnahme osteuropäischer Nachbarstaaten auswirken würde. Wichtigste Folge sei die Marktöffnung der EU nach Osten. Das Wachstum der beteiligten Regionen und die Veränderungen beim Einkommen stehen laut Tomann "im Zentrum ökonomischer Analysen". Umstritten sei aber, ob auf den Märkten Estlands, Polens, Sloweniens, Tschechiens und Ungarns anschließend vollständige oder unvollständige Konkurrenz herrsche. Ökonomen bieten laut Tomann das Rüstzeug dafür, "langfristige Integrationswirkungen aufzudecken und richtig einzuschätzen".

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