Wirtschaft : STICHWORT: G 7, G 10 und G 24

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Während der Frühjahrs- und Herbsttagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank spielen verschiedene Ländergruppen eine große Rolle.Die kleinste, aber einflußreichste ist die G 7, die Gruppe der sieben führenden Industrieländer USA, Kanada, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Japan.Ihre Finanzminister und Notenbankchefs tagen vor Beginn der Konferenzen von IWF und Weltbank.Das Treffen dient nicht Beschlüssen, sondern dem Meinungsaustausch über die Wirtschafts- und Währungsentwicklung.Allerdings bestimmt der Ausgang der G-7-Tagung zumeist die Ergebnisse der IWF-Konferenz.Unabhängig von IWF und Weltbank treffen sich zudem alljährlich die Staats- und Regierungschefs der G 7. Die G 10 wurde 1962 gegründet.Ihr gehören mittlerweile mehr als zehn Länder an: außer den G-7-Ländern auch Belgien, die Niederlande, Schweden und die Schweiz als Vollmitglieder sowie Saudi-Arabien als assoziiertes Mitglied.Die G 10 finanziert über das Allgemeine Kreditabkommen die IWF-Nothilfen für Ländern in akuten Finanzkrisen, falls die IWF-Mittel nicht ausreichen. Die Gruppe der 24 (G 24) wurde 1972 begründet, um die Interessen der Entwicklungsländer bei den internationalen Organisationen geschlossener vertreten zu können.Der Gruppe gehören die Finanzminister von je acht Staaten aus Afrika, Asien sowie Latein- und Mittelamerika an.Die G-24-Länder tagen parallel zu den Treffen der Gremien von IWF und Weltbank.

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