Wirtschaft : Stichwort: IWF und Weltbank

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank wurden im Juli 1944 auf der Währungskonferenz von Bretton Woods an der US-Ostküste konzipiert. Heute zählen beide Finanzinstitutionen über 180 Mitgliedsländer. Die Beteiligung der einzelnen Länder am Kapital und den Stimmrechten richtet sich nach der jeweiligen Wirtschaftskraft eines Landes.

Zum Ziel des IWF gehört die Förderung eines ausgewogenen Wirtschaftswachstums und eines hohen Beschäftigungsniveaus. Hauptaufgabe aber ist es, für eine stabile internationale Währungsordnung zu sorgen und bestehende Zahlungsbilanzungleichgewichte auszugleichen. Der Fonds soll Währungskrisen vorzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen ergreifen. Die Vergabe von Krediten ist in aller Regel an wirtschaftspolitische Auflagen - wie Liberalisierung und Privatisierung - gebunden.

Die Weltbank, als Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (IBRD) gegründet, soll bei der langfristigen Entwicklung einzelner Länder helfen und den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt fördern. Schwerpunkt ist die Armutsbekämpfung. Dazu verleiht die Bank Mittel, gewährt Beratung und wird als Art Katalysator für private Investitionen vor Ort tätig. Durch die Internationale Entwicklungs-Assoziation (IDA) gewährt die Weltbank konditionierte Kredite an die Ärmsten. Zur Förderung der Privatinvestitionen wird die Weltbank-Tochter, Internationale Finanz-Corporation (IFC) tätig.

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