Wirtschaft : STICHWORT: Pensionsgeschäfte

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Die Wertpapierpensionsgeschäfte der Bundesbank sind mittlerweile längst die wichtigste Quelle, aus der sich die Geschäftsbanken mit Geld der Zentralbank versorgen.Dabei gibt die Bundesbank den Geschäftsbanken Geld und nimmt im Gegenzug Wertpapiere in der Regel für vier, mitunter auch nur für zwei Wochen quasi "in Pension".Solche Geschäfte werden den Banken entweder mit einer festen Zinsvorgabe oder unter Angabe eines Mindestzinses angeboten.Im ersten Fall dreht es sich um einen Mengentender, im zweiten Fall um einen Zinstender.Der von der Bundesbank in beiden Fällen festgelegte Zinssatz wird als Reposatz bezeichnet.Seit Juni 1979 bietet sie solche Geschäfte an.Sie ermöglichen es, die Geldpolitik bedeutend flexibler zu steuern als über die klassischen Leitzinsen Diskont und Lombard.Anfang Juli schlossen die Geschäftsbanken mit der Bundesbank Wertpapierpensionsgeschäfte im Volumen von fast 79 Mrd.DM ab.Über den Lombard nehmen die Banken derzeit bei den Währungshütern gerade einmal 3 Mrd.DM auf.

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