Wirtschaft : Stille Reserven

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Kauft ein Unternehmen Anteile an einer Firma, wird der Wert dieser Beteiligung in der Bilanz als Vermögenswert verbucht. Der Wert entspricht in der Regel der Höhe des Kaufpreises. Steigt jedoch der Wert der Beteiligung, muss der Buchwert nicht angepasst werden. So entsteht eine stille Reserve (siehe Artikel, Seite 17). Neben der Unterbewertung von Aktiva können stille Reserven auch durch die Überbewertung von Passiva entstehen. Sie sind also auf beiden Seiten der Bilanz zu finden und erhöhen den Wert eines Unternehmens über den Wert hinaus, der aus der Bilanz und der Gewinn und Verlustrechnung ersichtlich ist. Steuerlich bedeuten stille Reserven eine zeitweise Verminderung der steuerlichen Bemessungsgrundlage. Stille Reserven sind ein Teil des Eigenkapitals und dienen als – unsichtbares – Polster für schlechte Zeiten. Tsp

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