Wirtschaft : Streit um gläserne Fabrik in Sachsen

DRESDEN (rah).Für das Projekt einer "gläsernen Fabrik" der Volkswagen AG in Dresden haben sich mit Leipzig und Chemnitz weitere Bewerber gemeldet.In der Verwaltung der sächsischen Landeshauptstadt hatte der Standortwunsch von VW in Zentrumslage eine heftige Debatte ausgelöst, was die Konkurrenten auf den Plan gerufen hat.Nachdem sich aber neben der CDU nunmehr auch die SPD-Stadtratsfraktion zum VW-Projekt bekannt hat, dürfte für die Investition von rund 100 Mill.DM der Weg frei sein.Seit Wochenanfang laufen mit VW die Verhandlungen zum Grundstückskauf.

Nach Auskunft von VW-Sprechen Kurt Rippholz habe Dresden bei der Standortentscheidung wegen seines Umfeldes weiterhin die Präferenz.Leipzig werde in Betracht gezogen, weil im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen eine Alternative vorgehalten werden müsse.Die Streitigkeiten innerhalb der Dresdner Stadtverwaltung bezeichnete er als "ganz normalen Prozeß".VW wolle mit dem Montagewerk für eine Limousine "keinen Industrieklotz in die Stadt stellen." Vielmehr solle mit dem bisher einmaligen Projekt ein Anziehungspunkt geschaffen werden.Produktionsbeginn ist für Jahresmitte 2000 geplant.

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