STROM UND WÄRME FÜR BERLIN : Steinkohle oder Gas?

DAS KRAFTWERK

Das Braunkohle-Kraftwerk in Klingenberg ist seit 1926 in Betrieb und wurde in den 80er Jahren modernisiert. Nach den Plänen von Vattenfall soll die Anlage spätesten 2015 vom Netz gehen. Für ein neues Kraftwerk veranschlagt der Konzern rund eine Milliarde Euro. Die Bauzeit beläuft sich auf drei (Gas) bis fünf Jahre (Steinkohle).

DIE WÄRME

Rund 400 000 Haushalte im Ostteil Berlins werden von Klingenberg mit Wärme versorgt. Durch die Verbrennung von Braunkohle werden Strom und Wärme erzeugt: Wasser wird auf bis zu 100 Grad erhitzt und dann in die Häuser gepumpt. Wenn es abgekühlt ist, fließt es in einer anderen Leitung zurück und wird erneut aufgeheizt. DIE POLITIK

Vattenfall will in dem neuen Kraftwerk Steinkohle verfeuern. Dabei fällt weniger Kohlendioxid an als bei Braunkohle, aber mehr als bei Gas. Doch Gas sei langfristig zu verträglichen Konditionen nicht zu bekommen, argumentiert das Unternehmen. Der Berliner Senat ist gegen ein Kohlekraftwerk. alf

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