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Wirtschaft : Strommarkt: Die Strukturen sind schon festgezurrt

Antje Sirleschtov

Der Berliner Stromversorger Bewag wird nun - wie ursprünglich geplant - Teil des nordostdeutschen Stromversorgers "Neue Kraft". Wie der Vorstandschef der Konzern-Holding, Klaus Rauscher, am Montag mitteilte, werde das Berliner Unternehmen nun "sehr zügig" an der Bildung der Konzernstrukturen beteiligt und in den Konzern integriert. Die Unternehmen HEW (Hamburg) und Veag/Laubag aus Ostdeutschland bereiten sich bereits seit dem Sommer auf die Neustrukturierung vor.

Die gute Nachricht für Berlin ist die Entscheidung von Vattenfall, den Sitz der Holding nach Berlin zu verlegen. Ohne die Beteiligung der Bewag wäre die Wahl auf Hamburg gefallen. Ob die jedoch wesentlichen Einfluss auf die Zahl der Mitarbeiter des Konzern hat, ist zweifelhaft. "Die Holding wird nur sehr schlank sein", sagte Rauscher. Beinahe als sicher gilt, dass der Erzeugungsbereich des Konzerns, dem sämtliche Kraftwerke untergeordnet sind, seinen Sitz nicht in Berlin hat. "Wir beraten noch", sagte Rauscher, aber Berlin werde es wohl nicht werden. Für die Bewag hieße das, dass zwar die Mitarbeiter in den Kraftwerken auch künftig ihren Arbeitsplatz in Berlin haben. Das Management des Kraftwerkeparks jedoch wird seinen Sitz aller Wahrscheinlichkeit nach jedoch in Sachsen oder Brandenburg nehmen. Ähnlich unklar ist die Zukunft des Netzbetriebs der Bewag. Auch hier soll eine konzernweite Gesellschaft gegründet werden. Deren Sitz wird auch nicht in Berlin, sondern in Hamburg sein.

Die Neuordnung der ostdeutschen Stromwirtschaft spielt sich seit Jahren an mehreren Fronten ab. Für die Bundesregierung und die ostdeutschen Länder hatte dabei der Erhalt der hoch modernen und hoch verschuldeten Veag-Kraftwerke wegen der Arbeitsplätze in der Braunkohle absolute Priorität.

Das Zittern um sie begann, als das Kartellamt seine Zustimmung zu den Großfusionen in der deutschen Energiewirtschaft mit dem Rückzug der Energieriesen Eon und RWE aus der Veag verknüpften. Im Ergebnis bekam HEW mit der schwedischen Mutter Vattenfall im Hintergrund den Zuschlag. Die ersten Weichen für einen neuen Energiekonzern waren gestellt. Nun sollte die Berliner Bewag das Bild ergänzen.

Gegenspieler von Vattenfall war der US-Energieriese Mirant (vormals Southern Energy), der bei der Bewag als Konsortialpartner von Eon im Boot saß. Die als aggressiv geltenden Amerikaner machten sich in der deutschen Energiewirtschaft wenig Freunde. Als die Anteile an der Veag und Bewag frei wurden, begann das Tauziehen. Mirant steuerte ebenso wie Vattenfall den Aufbau eines großen ostdeutschen Energieunternehmens mit der ertragsstarken Bewag als Kern an.

Die Amerikaner blockierten gemeinsam mit dem Berliner Senat monatelang eine feindliche Übernahme der Bewag durch die HEW. Einen kleineren nordostdeutschen Konzern ohne die Bewag konnte Mirant jedoch nicht verhindern. Die Verhinderung der Beteiligung an der Bildung des Konzerns bedeutet nun allerdings, dass das Bewag-Management kaum noch Mitspracherechte bei der Strukturierung hat. Was letztlich von dem ursprünglichen Unternehmen Bewag übrig bleiben wird, ist die Marke Bewag. Denn das Ziel des neuen Konzerns ist es, die Kunden in den deutschen Ballungsräumen Berlin und Hamburg als Stammkunden zu erhalten. Dies allerdings wird nur mit einem traditionellen Namen gelingen.

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