Suche nach Promis im Netz : Sarah Connor kann gefährlich sein

Wer sich für Sarah Connor, Michelle Hunziker oder Michael Schumacher interessiert, sollte bei der Suche im Netz vorsichtig sein. Viele Seiten über diese Promis sind mit Schadprogrammen versehen, die den Computer infizieren können.

Beliebtes Suchobjekt: Sarah Connor gelang 2001 der Durchbruch.
Beliebtes Suchobjekt: Sarah Connor gelang 2001 der Durchbruch.Foto: picture alliance / dpa

Wer im Internet nach berühmten Persönlichkeiten sucht, läuft Gefahr, seinen Computer mit Viren oder Trojanern zu infizieren. Dabei gibt es laut dem Sicherheitssoftware-Anbieter McAfee eine Reihe von besonders betroffenen Prominenten. An der Spitze steht Sarah Connor. Nutzer, die nach der Pop- und Soul-Sängerin googeln, landen mit einer Wahrscheinlichkeit von zwölf Prozent auf einer Webseite, die den Computer mit Schadsoftware verseucht. Weiterhin hat McAfee berechnet, dass die Suche nach Michelle Hunziker und Veronika Ferres mit einer „Infektionswahrscheinlichkeit“ von zehn und neun Prozent fast genauso riskant ist. Mit Christoph Maria Herbst, Boris Becker und Michael Schumacher tauchen auch drei Männer in der Risiko-Top-10 auf. Weil nach diesen Prominenten so oft gesucht werde, seien sie ein „attraktiver Honigtopf für Kriminelle“, heißt es bei McAfee.

Verbraucher sollten bei der Promi-Suche deshalb nur Downloads von ihnen bekannten Seiten zulassen, um zu verhindern, dass Schadprogramme den Weg auf ihren Rechner finden. Zudem dürfen sich Nutzer nicht von E-Mails in die Irre führen lassen, die ihnen Zugang zu exklusiven Promi-Bildern oder Videos versprechen und dafür persönliche Daten abfragen. Spezielle Software kann Seiten zudem beim Surfen auf Viren und Trojaner hin untersuchen. fiem

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