SÜDAFRIKA : Das Schwergewicht

Die deutsche Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika (AHK) schätzt, dass etwa 550 deutsche Firmen in Südafrika aktiv sind, die rund 70 000 Menschen beschäftigen. VW, BMW und Daimler haben ihre Fabriken am Kap voll in ihr globales Vertriebssystem integriert. Auch Adidas und Puma verstärken vor der WM ihre Präsenz. Das Architekturbüro GMP ist am Bau von gleich drei WM-Stadien federführend beteiligt. Die Firma Pfeifer Seil- und Hebetechnik aus Memmingen ist beim Bau des Kapstädter Stadiondaches aktiv. Aber auch als Lieferanten für Reiseverkehrsbusse sowie die Sammeltaxis haben MAN und Daimler gerade Aufträge erhalten. Trotz des häufig beklagten Mangels an Fachkräften und der hohen Kriminalität ist der Handel kontinuierlich gewachsen: Gegenwärtig ist Südafrika Deutschlands siebtgrößter Handelspartner außerhalb der EU. 2007 belief sich der deutsche Export auf etwa sieben Milliarden Euro. Waren aus Südafrika wurden für rund fünf Milliarden Euro nach Deutschland importiert. wdr

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