Wirtschaft : Süßwarenläden werden wegen Zahlungsunfähigkeit geschlossen

Die Gläubiger der zahlungsunfähigen haben den Weg für einen Verkauf frei gemacht. Einstimmig billigte die Gläubigerversammlung den Vorschlag des Insolvenzverwalters für eine Aufteilung der Most AG und die Rettung nahezu aller 550 Arbeitsplätze. Das teilte der Insolvenzverwalter Reinhard Mühl mit. Über die Süßwarensparte werde mit mehreren Interessenten verhandelt. Die Telekommunikationssparte stehe in zwei Wochen zum Verkauf, wenn der Hauptaktionär der Most-Muttergesellschaft Stolberger Zink AG, Günter Minninger, nicht zwei Millionen Mark zahle. Nach dem Plan des Konkursverwalters soll der traditionelle Handel mit Pralinen und Süßwaren mit etwa 60 Läden und 250 Mitarbeitern weitergeführt werden. Das Telekommunikationsgeschäft wird möglicherweise nochmals geteilt.

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