Wirtschaft : Tarifeinigung bei VW

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Die rund 105 000 Beschäftigten in den westdeutschen VW-Werken bekommen ab Oktober mehr Geld. In der Nacht zum Dienstag einigten sich IG Metall und Volkswagen auf eine Lohnerhöhung in zwei Stufen: Zum 1. Februar 2003 gibt es 3,1 Prozent mehr Lohn, ab Februar 2004 noch einmal 2,6 Prozent. Zwischen Oktober und Januar wird zudem eine monatliche Pauschale von 120 Euro gezahlt, im Mai 2004 gibt es nochmals einmalig 400 Euro extra. Der neue Tarifvertrag gilt bis September 2004. AFP

HVB umwirbt Privatkunden

Die Hypo-Vereinsbank (HVB) will ihr Privatkundengeschäft ausbauen. Dabei konzentriert sie sich zunächst auf die private Immobilienfinanzierung; 2003 sollen neue Verträge in Höhe von 3,5 Milliarden Euro abgeschlossen werden. Kreditkunden will die Bank verstärkt Produkte wie Giro-Konten und Versicherungen vermitteln. Ab kommendem Frühjahr will die HVB ihre Offensive auf die Bereiche Vorsorge, Liquidität und Vermögen ausdehnen. nad

Palm erhöht Verluste

Der Weltmarktführer bei Taschencomputern Palm hat im vergangenen Quartal seinen Verlust auf 258,7 Millionen Dollar erhöht. Im Vorjahresquartal lag das Minus bei 32,4 Millionen Dollar. Der Umsatz stürzte von 214,3 Millionen auf nur noch 172,3 Millionen Dollar und lag damit deutlich unter den Erwartungen. Für das kommende Quartal erwartet Finanzchefin Judy Bruner einen weiteren Umsatzrückgang. dpa

Göttinger Gruppe unschuldig

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat ihre Ermittlungen gegen den Finanzdienstleister Göttinger Gruppe und dessen Tochter Securenta wegen des Verdachts des Kapitalanlagebetruges eingestellt. Der Vorwurf, das Unternehmen habe seine Kunden durch das Betreiben eines Schneeballsystems betrogen, lasse sich nicht belegen. Sie hatte nach einer Anzeige fast drei Jahre lang gegen den Finanzdienstleister ermittelt. dpa

TUI erwartet mehr Buchungen

Der größte deutsche Reiseveranstalter TUI erwartet nach der derzeitigen Branchenkrise im kommenden Jahr mehr Buchungen, aber erst 2004 eine vollständige Erholung des Geschäfts. Nach den Einbußen wegen der Konjunkturflaute und den Terroranschlägen solle 2003 das Umsatzniveau von 2001 wieder erreicht werden, sagte Volker Böttcher, Chef von TUI-Deutschland. dpa

Dresdner Bank baut Stellen ab

Bei der Allianz-Tochter Dresdner Bank konkretisiert sich der Stellenabbau. Rund 1000 Arbeitsplätze in der Sparte Investmentbanking und Firmenkunden sollen bei Dresdner Kleinwort Wasserstein wegfallen. In London und New York müssen jeweils rund 300 Mitarbeiter gehen, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“. In Frankfurt seien 50 bis 100 Stellen gefährdet. Eine Bankensprecherin lehnte eine Stellungnahme ab. dpa

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