Wirtschaft : Tarifvertrag im Betrieb aushandeln

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Für eine Arbeitnehmervertretung ist der Mitgliedsbeitrag günstig, nur acht Euro im Monat zahlt man bei der AUB – Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Betriebsangehöriger. Dafür gibt es dann das übliche Leistungsspektrum, das auch Gewerkschaften anbieten: Beratungen zum Arbeits- und Sozialrecht, Versicherungen und Weiterbildung. Die AUB, Mitte der 70er Jahre entstanden, ist allerdings ein Verein und keine Gewerkschaft. Ferner beträgt der Gewerkschaftsbeitrag ein Prozent vom Bruttolohn.

Nach eigenen Angaben gibt es derzeit knapp 30 000 AUB-Mitglieder . Der wesentliche Unterschied zu den Gewerkschaften: Die AUB hat ein eher distanziertes Verhältnis zum Flächentarifvertrag und möchte Arbeitseinkommen und Arbeitszeit lieber zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung aushandeln. Die AUB wurde von Mitgliedern des mittleren Managements gegründet und ist auch heute noch vor allem in der Gruppe der gut verdienenden Angestellten vertreten. alf

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