Wirtschaft : Tchibo will mehr von Beiersdorf Interesse am Anteil der Allianz

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(beu/HB). Der Hamburger Kaffeeröster Tchibo will seinen Anteil an Beiersdorf (Nivea, Hansaplast, Tesa) aufstocken. Voraussetzung ist, dass die Münchner Versicherungsgruppe Allianz bereit ist, sich von ihrem 43,6prozentigen Beiersdorf-Anteil zu trennen. Tchibo habe Interesse, diese Anteile zu erwerben, wenn sie auf den Markt kommen und der Preis sich in wirtschaftlich vernünftigen Bahnen bewegt, heißt es aus unternehmensnahen Kreisen des Kaffeerösters.

Tchibo hält bereits 30,4 Prozent an Beiersdorf. Finanziell sei ein derartiges Geschäft für Tchibo dank der verfügbaren zwei bis drei Milliarden Euro möglich, heißt es in den Kreisen weiter. Der Hamburger Konzern sei extrem kapitalstark und nicht verschuldet. Beobachter werten dies auch als einen Hinweis darauf, dass ein Kauf von weiteren Beiersdorf-Anteilen auch mit Krediten finanziert werden könnte. Tchibo hänge aus guten Gründen an der vor dreißig Jahren erworbenen Beiersdorf-Beteiligung. Neben dem Kaffee- und Non-Food-Geschäft bilde der Konsumgüterkonzern für Tchibo eine vernünftige Ergänzung zur Risikostreuung.

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