Wirtschaft : Telekom: Rund 12 000 Grundstücke im Besitz

Die Deutsche Telekom sieht ihre Immobiliensparte nicht als Kerngeschäftsfeld an. Telekom-Sprecher Hans Ehnert sagte am Montag auf Anfrage in Bonn, "das Immobiliengeschäft ist keine Kernkompetenz". Einen Gremienbeschluss zur Zukunft der Immobiliensparte gebe es aber noch nicht. Der Sprecher reagierte damit auf einen Bericht der "Financial Times Deutschland" (FTD), wonach die Telekom ihr Immobiliengeschäft möglichst rasch veräußern will. In dem Bericht hieß es ohne Quellenangabe, Deteimmobilien habe gravierende Probleme. Nach internen Analysen lägen die Kosten zurzeit um rund 30 Prozent über den Einnahmen. Zu Details des Berichts wollte der Telekom-Sprecher keine Stellung nehmen. Die Zeitung berichtete weiter, drei Kaufinteressenten böten für die Sparte den symbolischen Preis von einer Mark. Als Gegenleistung solle die Telekom die Umbaukosten übernehmen, vor allem die Abfindungen für die Mitarbeiter. Den Unternehmenswert schätzen Branchenexperten dem Bericht zufolge auf 2,5 bis drei Milliarden Mark. Telekom hatte unlängst angekündigt, seinen rund 12 000 Grundstücke umfassenden Immobilienbestand zu überprüfen.

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